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Shaolin Kloster: Wiege des Kung-Fu

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Das Tempelboxen des legendären Shaolin Klosters gilt als die Wurzel der chinesischen Kampfküste. Über die vor der Shaolin-Zeit geübten Kampfkünste ist nicht viel bekannt, es gab Xiangpu, einen waffenlosen Zweikampf, Juedi, einen alten Ringkampf oder Jaoli (Jiaoti), ein Shaolin Kampfspiel. Die chinesischen Kampfkünste werden auch unter dem Namen Kung-Fu (Gong-Fu, = hart arbeiten, Geschicklichkeit üben) oder Wu-Shu (Wu = Kampf/kämpferisch, Shu = Kunst) geführt, oder einfach als Shaolin Quanfa.

Was ist das Shaolin Kloster

*  Anfang des dritten Jahrhunderts begannen buddhistische Mönche während einer Zeit der Wirren auf einem unzugänglichen Berg in Nordchina, dem Song-Shan in der Provinz Henan mitten in China, ein Kloster zu errichten. Um das mit hohen Mauern geschützte Kloster pflanzten sie Kiefern gegen den Wind, von denen das Kloster seinen Namen erhielt: Shaolin = junger/wenig Wald. (Shaolin auf japanisch: Shorei.) Einer Legende nach soll der indische Mönch Ba Tuo den Shaolin Tempel gegründet haben.

 

 

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*  Der legendäre Bodhidharma verbrachte nach einer Legende neun Jahre in einer Höhle in der Nähe des Shaolin Klosters mit Meditation. Danach hatte Bodhidharma im Shaolin Kloster ein Meditations-System entwickelt, eine Art Yoga. Leider mußte er feststellen, dass seine Schüler beim praktizieren seines Systems oft einschliefen. Bodhidharma sah die Ursache dafür in der sitzenden Haltung bei Üben und so entwickelte er 18 Bewegungen und 24 Muskelübungen zum Atem- und Körpertraining: Lohan shi ba shou = Die 18 Hände der Archaten. Zusammengestellt hatte Bodhidharma seine Shaolin Übungen aus der indischen Kampfkunst Vajramushti, dem indischen Kriegstanz und dem Yoga.

Weiterentwickelt wurde dieses Shaolin-System von dem Mönch Zhue Yuen, der sich dran störte, dass dieses Shaolin System zuviel äußere Kraft erforderte. Zhue Yuen erweiterte das Shaolin System von Bodhidharma auf 72 Bewegungen, die sich besonders gegen die Gelenke eines Gegners richteten.

Mit den beiden Kampfkunst-Meistern Lie Chieng und Bai Yufeng entwickelte Zhue Yuen sein Shaolin System weiter auf 170 Bewegungen, die in fünf Stile unterteilt wurden: Drache, Tiger, Leopard, Schlange und Kranich. Härte und Weichheit gehörten gleichberechtigt zu den Übungen.

Aus den Shaolin-Kampfkünsten wurden dann einfache Systeme für Soldaten und Laien entwickelt, da das Erlernen der Originalformen für diese zuviel Zeit und Übung erfordert hätte. Eines dieser Shaolin Systeme ist die 32er Form des Generals Guo Yi, auf das viele heute Kampfkunst-Systeme zurückgehen.

* Das Shaolin Kloster gilt auch als die Geburtsstätte des Chan-Buddhismus.

* Während der japanischen Invasion während des 2. Weltkrieges und im anschließenden chinesischen Bürgerkrieg wurden viele Mönche aus dem Shaolin Kloster vertrieben. Die amerikanischen KungFu-Filme, die Bruce Lee, Jackie Chan oder Jet Li Filme, machten das Shaolin-Kloster im Westen bekannt und legendär. Die chinesische Regierung erkannte, dass sich mit dem Shaolin-Mythos Geld machen ließ. So werden heute wieder Kampfkünste im Shaolin Kloster gelehrt, das zur Touristen-Attraktion geworden ist.

* Jeder hat die Möglichkeit, im Shaolin Kloster zu trainieren. Mönche unterrichten dort ihre Kampfkunst im: International Kung Fu Training Center. Shaolin Wushu lernen, direkt im Mythos Shaolin Kloster. Das Shaolin-Kloster-Training bedeutet Leistung 6 Tage die Woche, 8 Stunden am Tag.

Shaolin Quan - die Shaolin Kampfkunst

Shaolin Quan beruht auf der Imitation von Tieren. Bei den Körper-Bewegungen, Schlägen und Tritten werden Tierbewegungen kopiert.

Im Tiger-Stil wird die Kraft durch innere Muskelstärke trainiert und die Knochen gestärkt. Dazu gehören Techniken im Gehen, mit Arm-Techniken und Bein-Techniken.

Der Affen-Stil trainiert Schnelligkeit und Geschicklichkeit, die Sehkraft wird verbessert. Auch Akrobatik ist ein Teil der Affen-Form. Im Affen KungFu wird der Kampf zwischen Affen imitiert. Wegen der auffälligen Bewegungen werden diese Bewegungen auch oft in Kungfu Filmen aus Hong-Kong gezeigt. Hier Videoclip zum Affen Stil (Kung Fu Ape) auf Youtube . Der Affen Kungfu Stil ist einer der akrobatischsten Shaolin Stile.: Der Affen Stil. Buch. – ansehen bei Amazon

Schlangen Kung Fu – Ursprung, Techniken, Links:  Der Schlangenstil im Kungfu. Was symbolisiert die Schlange. Welche Techniken werden von der Schlange abgeleitet. Was sind die Vorteile des Schlangen Kung Fu.

Gottesanbeterin Stil: http://www.taichi-adler.de/pages/Artikel-DangLang.html

* Yi Jin Jing Shaolin Qigong.: Die Yi Jin Jing Qigong Übungen gelten als meditative und spirituelle Übungen in der Tradition der Shaolin Mönche. Mit den Übungen sollten auch untrainierte Mönche ihren Kondition verbessern und auch ihren Geist wachhalten können. Es ist eines der ältesten Qigong Systeme. Im Zentrum der Yi Jin Jing Qigong Übungen liegt die Wirbelsäule, die durch Drehungen und Beugen den ganzen Körper kräftigt, massiert und lockert. Muskeln, Sehnen und Bänder werden gleichzeitig gekräftigt und entspannt.: Yi Jin Jing. Shaolin Qigong - Beschreibung, Videoclips, Links.

* Tigerhaken Schwerter. Die Tigerhaken Schwerter sind alte chinesische Kungfu Waffen. Die Tigerhaken Schwerter vereinen mehrere Waffen zu einer einzigen Waffe. Die Tigerhaken Schwerter sind nicht nur eine Waffe des Kungfu, sie waren auch auch Waffen von Inneren Kampfkünsten wie Tai Chi Chuan oder Ba Gua Zhang.: Tigerhaken Schwerter - Beschreibung, Videoclips, Links

* Deer Horn Knives – Exotische Waffe aus dem Baguazhang. Die chinesischen Kampfkünste kennen viele Waffen die eigenartig und geheimnisvoll aussehen. Eine dieser Waffen sind die Deer Horn Knives. Die Deer Horn Knives sind Waffen, die hauptsächlich in der Inneren Kampfkunst Baguazhang> angewendet werden. Sie eignen sich besonders für die kleinen spiralförmigen Bewegungen. Diese Waffen werden eng am Körper geführt und sind im wahrsten Sinn des Wortes Nahkampfwaffen.: Deer Horn Knives, exotische Waffe. - BlogText

* Kungfu Kettenpeitsche. Die Kettenpeitsche ist eine Distanzwaffe, die versteckt am Körper getragen werden kann und mit jeder anderen Waffe fertig wird. Da viele Kampfkünstler im alten China ihr Geld als Leibwächter verdienten, war die Kettenpeitsche für sie eine wichtige Waffe.: Kungfu Kettenpeitsche - BlogText

* Pfeil am Seil – eine alte chinesische Waffe. Der Pfeil am Seil war im alten China eine gefährliche Waffe. Diese Waffe konnte man leicht unter der Kleidung verbergen. Im Kampf war der Pfeil am Seil dann aber kaum zu überwinden.: Pfeil am Seil, eine alte chinesische Waffe. - BlogText

Shaolin Demonstrationen

Heute demonstrierten so genannte Shaolin Mönche auf der ganzen Welt ihre Fähigkeiten aus dem Shaolin Kloster, ihre Körperbeherrschung und ihre Unempfindlichkeit gegen Schmerzen. Sie Shaolin Mönche lassen sich Eisenstangen auf den Kopf schlagen, bis die Stangen sich verbiegen, Holz-Prübel zerbrechen. Die Zen-Buddhisten scheinen mit der Macht ihres Geistes die Gesetze der Physik außer Kraft zu setzen.

Die Shaolin Kung Fu-Show tourt auch in Deutschland. Hier mehr Informationen und Termine zur Bühnenshow "Die Rückkehr der Shaolin".: www.shaolin-moenche.de

Shaolin Kloster, auch: Shaolin-Si, Sil Lum, Shaolin Tempel, Sorim (Korea), Shorinji (Japan)

* Eine (englische) Reportage von National Geographic zu den zehn legendärsten Kungfu-Waffen: Kungfu Weapons (1/5) - Videoclip auf Youtube

Übungen gegen Stress aus dem Shaolin Qigong – Buch: Im Buch "Mehr Energie durch Shaolin QiGong. Die Übungen der Mönche für Stressabbau und Leistungssteigerung." von Robert Egger, Hartmut Zwick, Shi Yong Chuan und Sabine Knoll: Shaolin Qigong Übungen zusammengestellt für den täglichen Gebrauch.: Mehr Energie durch Shaolin Qigong. Buch. – ansehen bei Amazon

Grundlagenübungen im Shaolin Kungfu – Buch, Englisch: Im Buch "Shaolin Workout: 28 Days to Transforming Your Body, Mind and Spirit with Kung Fu" von Sifu Shi YanMing: Ein Shaolin Mönch lehrt ein Programm aus 28 Trainingseinheiten aus dem Shaolin Kungfu mit Körperübungen für Jedermann.: Shaolin Workout. Buch. – ansehen bei Amazon

 

 

Autor: Heiko Zaenker

 

 

 

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