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Meditation im Tai Chi, Qigong, Yoga und Zen

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Das Wort Meditation stammt von den lateinischen Worten medius = die Mitte und meditatio = Nachdenken über ab. Meditation ist aber gerade ein Nicht-Denken.

Meditation wird von vielen geübt, um den Bewußtseinszustand zu verändern, und von einigen sogar für die Erleuchtung. Meditation ist Konzentration auf einen Gegenstand oder eine Tätigkeit, allerdings eine absichtslose Konzentration.

Was ist Meditation

Meditation ist die Suche nach innerer Ruhe und Konzentration. Jeder meditiert jeden Tag. Im Sitzen genauso wie beim Laufen. Meditation aber bedeutet, diesen Kontakt mit dem Unterbewußtsein bewußt herbeizuführen und zu lenken, um dem Bewußtsein inneren Frieden zu geben und dem Körper Entspannung - und um sich auf geistige und körperliche Arbeiten einzustimmen. Der Geist ist in einem Märchenschloß. Doch Meditation ist mehr als eine Entspannungstechnik. Nach einer halben Stunde Meditation sieht die Welt anders aus und die quälenden Probleme sind nicht mehr so wichtig.

 

 

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Übungen im Tai Chi, Qigong, Yoga und Zen sind immer Übungen in Meditation. Meditation in Bewegung, Bewegung mit Meditation.

Es gibt verschiedene Arten von Meditation: Autogenes Training, stille Meditation, körperliche Meditation, Meditation mit Musik, Meditation beim Gebet, Yoga Meditation, Kinemantra Meditation, Benson Meditation, Transzendentale Meditation (TM), Zazen Meditation, Samatha Meditation, Vipassana Meditation

Meditieren ist heute selbstverständlich für den Dalai Lama, Manager, Fußballer oder Madonna.

Der Orden der Benediktiner kennt keine Trennung von Weltlichem und Heiligem. Der Heilige Benedikt führte eine Kultur der Meditation mit der Regel ein: Betrachte alle Geräte und allen Besitz des Klosters als heiliges Altargerät. Das Kloster putzen die Mönche und Nonnen selbst, was gleichzeitig spirituelle Praxis und Meditation ist - ebenso bei vielen buddhistischen Orden.

Meditation und Musik

Meditation wird in vielen Schulen durch Rhythmen, Klänge und Musik begleitet. Gesprochen wird auch von der Klangmeditation. Im Hinduismus und Buddhismus werden Mantren leise, fast lautlos gesprochen oder als Gesänge (Chanting) ausgestoßen.

Arten der Meditation

Achtsamkeit zur Meditation: Achtsamkeit ist eine Grundlage der Meditation, gemäß dem Satz: Es gibt keinen Weg nur Schritte. Besonders in der buddhistischen Meditation spielt die Achtsamkeit eine wichtige Rolle. Die Umgebung wird mit Achtsamkeit umfassend wahrgenommen, ebenso die eigenen Gedanken, Gefühle und Vorstellungen, alles voller Neugierde und Offenheit. Die Wahrnehmungen werden nicht beurteilt. Jede Handlung ist voller Meditation und entspringt der gleichen Geisteshaltung. Der alltägliche Spielraum und die Kreativität werden größer. Mehr Informationen zur Achtsamkeit beim Onlinelexikon Wikipedia. Mit der Meditationstechnik der Achtsamkeit lebt der Mensch im Hier und Jetzt, lebt spirituell, unter intensiver Nutzung der Sinneswahrnehmungen, die nicht verleugnet oder unterdrückt werden – im Gegenteil. Jeden Augenblick genießen. Biofeedback oder Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR) arbeiten wie die Meditation mit der Achtsamkeit.: Das Wunder der Achtsamkeit. Einführung in die Meditation. Buch. – ansehen bei Amazon

Musik – eine natürliche Meditation: Viele Menschen entspannen sich mit Musik und kommen dabei in einen meditativen Zustand. Die Geräusche der Musik können zu einer Oase der Ruhe werden, zu einer Mentalen Oase. Rhythmische Klänge sollen die Meditation erleichtern. Im Yoga werden Mantren leise oder sogar lautlos "gesungen". Im Buddhismus gehören Gesänge (Chanting) zur Meditation.

Mantra - Meditation der Töne: Ein Mantra (Japa) ist ein Wort oder mehrere Worte, die in einer Meditation immer wieder gesungen oder gesprochen werden: Om (Aum). Der Geist wird so mit dem Meditationsobjekt verbunden. Mit einem Mantra, einem Wort der Kraft, wird aus einem Klang eine Energie freigesetzt. Das Mantra kann in der eigenen Meditation genutzt werden, aber auch anderen Menschen geschickt werden. Jeder Mensch kann sein eigenes Mantra entwickeln und regelmäßig rezitieren. Mantren können auch Gebete sein oder Beschwörungsformeln gegen böse Geister und negative Kräfte.

Rosenkranz Meditation: Das Beten mit dem Rosenkranz ist eine der ältesten Formen der Meditation. Jede Perle am Rosenkranz steht für ein Gebet oder eine Meditation. So wie schon allein das Zählen den Geist ablenkt und meditieren läßt. Glauben, Geheimnis, eigene Formulierungen und Disziplin prägen diese Meditation. Mehr Informationen zum Rosenkranz bei der freien Enzyklopädie Wikipedia. Die Zählkette zur Meditation gibt es auch im Orient, im Islam, Buddhismus und Hinduismus. Die Anzahl Glieder einer Gebetskette betragen 11, 18, 30, 33, 50, 99, 100, 108, 150, 1000. Inzwischen gibt es sogar das Beten mit dem Rosenkranz mit Hilfe von Computer-Programmen. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen wirkt sich das Rosenkranzgebet positv aus auf Konzentration, innere Ruhe, die Lunge, das Herz und das Herz-Kreislaufsystem

ZaZen - Sitz-Meditation: Die Meditation ZaZen bedeutet: Za = Sitzen, Zen = Ausgleich von Körper und Geist. In der Regel sitzt man bei dieser Meditation auf einem Kissen und läßt Gedanken und Sorgen vorbeifliegen wie Wolken. Meditation ganz im Augenblick, einfach nur tun und sein. Die Körperhaltung ist ruhend ohne Spannung. Oft sitzt der Übende mit dem Gesicht zur Wand. Mehr zur Zazen Sitzmeditation beim Internetlexikon Wikipedia. Unterrichtet wird die Zazen, oft auch genannt Praxis, meist von einem Zenmeister, denn diese Meditation ist ein wichtiger Bestandteil des Zen-Buddhismus, kann aber auch unabhängig von Glauben und Religion geübt werden.: Zazen oder der Weg zum Glück. Buch. – ansehen bei Amazon

Stehende Säule - Stand Meditation: Mit Meditation wird meist das Bild eines Menschen verbunden der sitzt. Besonders in Kampfkünsten, aber auch in Joga oder Qigong, gibt es die Meditation im Stehen (Zhan Zhuang, Stehende Säule). Wer im Stehen meditiert, der muss den meditativen Zustand immer verbinden mit einer Aufmerksamkeit für die Welt draußen. Stehen ist eine Tätigkeit und erfordert das Wahrnehmen vom Boden unter den Füßen. Bei der Meditation im Stehen lernen Körper und Geist die Standfestigkeit auf der Erde. Gelenke, Muskeln und Sehnen müssen locker werden und lernen dies in der Stand-Meditation. Die Füße schlagen Wurzeln. Wer einmal Stand-Meditation praktiziert hat, kann dann im Alltag auch in einer Warteschlange meditieren.

Geh-Meditation: Die Gehmeditation ist die Berührung mit der Erde und dem Himmel. Der Geist kann in tausend Richtungen gehen, die Füße nur in eine. Im geschlossenen Raum wird man sich der Anderen bewußt. In der Geh-Meditation wird das meditative Bewegen geübt. Die Schritte werden verbunden mit dem Ausatmen und dem Einatmen. Die aufrechte Körperhaltung beeinflußt Körper und Geist positiv. Die Gehmeditation ist für Mönche und Nonnen oft nur die Unterbrechung der Meditation im Sitzen. Das Gehen in Meditation kann auch im Alltag geübt werden, im Park, im Garten, an der Haltestelle, auf dem Nachhauseweg: unter den Wolken, vorbei an Pflanzen und Tieren.

Baum Meditation: Bäume geben dem Menschen nicht nur Sauerstoff. Die Meditation mit den Bäumen, die oft auch heilige Plätze waren, um deren Kraft aufzunehmen, geht zurück bis in die alten Kulturen der Chinesen, Germanen, Druiden, Ureinwohner dieser Welt. Den Baum umarmen und mit einer Meditation die Baum-Energie spüren und in den Körper strömen lassen, ist eine der intensivsten Formen der Baum Meditation. Jeder Baum hat seine eigene Energie, die Eiche anders als die Birke oder der Gingko Baum. Das Herz redet mit dem Baum, die Füße verbinden sich mit den Wurzeln und der Erdkraft (Mutter), der Kopf mit der Baumkrone und dem Himmel (Vater). Die Atmung folgt der Meditation während die Heilkräfte strömen.

Tibetische Meditation: Die Meditation aus Tibet will an die Wurzel der meisten Leiden, dem Geist und seinem Verhalten. Das Wort in Tibet für Meditation ist: Gom = sich mit einem Objekt vertraut machen. Dieses Meditationsobjekt kann ein Gedanke sein, eine Gottheit (Lama, Buddha, Schutzgott), ein Köperteil, ein Bild, eine Blume oder eine Kerze. Jedes Objekt der Meditation wirkt auch individuell auf den Meditierenden. Der Geist verweilt beim Meditationsobjekt ohne jede Ablenkung oder die Meditation besteht in der Erforschung der wahren Natur des Objektes. Der Geist soll durch dieses Training in einen höheren Bewusstseinszustand gehoben werden. Wenn die gewohnten Verhaltensmuster, die Wünsche und Ziele des eigenen Egos nicht infrage gestellt werden, dann kann auch die beste spirituelle Praxis nicht in die Freiheit fuehren. Die Kraft der Meditation entfaltet sich im täglichen Üben, nicht im intensiven aber unregelmäßigen Üben.

Transzendentale Meditation (TM) - Transzendentale Meditation in Deutschland, Überblick, Entspannung und Ruhe für Körper und Geist zu Hause, im Büro, im Auto oder in der Bahn

* Medizinische Meditation - Die Heilkraft des Geistes statt Pille und Skalpell. Der Geist kann Heilprozesse auslösen. Mit inneren Bildern und Meditationstechniken jetzt nicht mehr nur in der Traditionellen Chinesische Medizin oder im Yoga.: Medizinische Meditation - Die Heilkraft des Geistes statt Pille und Skalpell

Taoistische Wasser-Methode Meditation - Buch: Im Buch "Im Tao sein - Entspannung in Achtsamkeit. Die Wassermethode der Taoistischen Meditation." von Bruce Kumar Frantzis:  Wie kann Meditation im Sitzen, Liegen, Stehen oder in Bewegung praktiziert werden. Gelassenheit in jeder Lebenslage. Welche Bedeutung hat die Meditation für die Kampfkünste und das Sexuelle Kungfu. Mit vielen Übungen und Anekdoten. Die 2.500 Jahre alte Meditationsmethode, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde, genaustens beschrieben. Die Wassermethode widmet sich besonders der Entspannung und des Geschehenlassens, um innere Transformationsprozesse zu erleichtern. Der Übende lernt, das Innere seines Körpers zu fühlen und zu kontrollieren.: Im Tao sein - Entspannung in Achtsamkeit. Die Wassermethode der Taoistischen Meditation. Buch. – ansehen bei Amazon

 

 

 

Autor: Heiko Zaenker

 

 

 

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