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Knie in TCM, Tai Chi, Qigong und Yoga

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Je älter man wird, umso mehr Probleme bekommt man mit den Gelenken, denn Sehnen, Bändern und vor allem der Knorpel verschleißen immer mehr. Das Gelenk, das am meisten Probleme macht, ist das Kniegelenk, weil es den meisten Belastungen ausgesetzt ist und das ganze Körpergewicht auffangen muss. Das Knie ist das komplizierteste und größte Gelenk des Körpers. Bestimmte Berufe fördern Kniebeschwerden (Fliesenlegerknie).

Das Knie

Das Knie heißt auch Dreh-Scharnier-Gelenk. Es kombiniert Festigkeit und Starre mit Weichheit und Beweglichkeit. Eine falsche Bewegungen kann das fein ausgeglichene System schädigen.

 

 

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Das Knie besteht aus: Kniescheibe (Patella) und der Sehne (Lig. Patellae), die den Oberschenkelmuskel (M. Quadriceps Fermoris) verbindet mit dem oberen Kopf des Schienbeinknochens (Tibia). Die zwei Menisken (Meniscus) sind Faserknorpelscheiben in Form eines Halbmondes mit der Funktion von Polsterkissen bzw. Air-Bags, die die Gelenkflächen vor gegenseitigem Verschleiß schützen. Zwei Kreuzbänder (Lig. Cruciata) im Kniegelenk verbinden die beiden Köpfe. Eine intakte Knorpelschicht erlaubt eine reibungsarme und schmerzfreie Bewegung der Kniegelenke.

Das Knie als Schwachpunkt im Körper: Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Ein solches schwaches Glied ist im Körper das Kniegelenk. Das Knie ist das am meisten belastete Gelenk des Körpers. Der Mensch ist für den aufrechten Gang nicht konstruiert. Beim Sport kann über eine Tonne Belastung auf das Kniegelenk einwirken. Das Kniegelenk wird neben dem Stehen oder Laufen auch belastet durch Drehungen, (Verdrehungen), oder Beugungen.

Oft ist auch eine unbewusste Fehlbelastung die Ursache für Schmerzen im Kniegelenk und in der Kniemuskulatur, durch: O-Beine, X-Beine, Spreizfüße, Senkfüße, Plattfüße oder Übergewicht. Solche Fehlbelastungen beeinträchtigen auch das Hüftgelenk, was wiederum zu Verkrampfungen im Becken und in der Wirbelsäule führen kann. Die gesamte Körpermechanik und Körpermotorik wird verändert.

Wenn beim Tai Chi Knieprobleme auftreten, dann liegt dies meistens daran, dass das Knie in der falschen Position beim Bewegen ist. Dies kann man im Tai Chi dadurch abstellen, dass sich das Knie immer über der "Sprudelnden Quelle befindet". Die Sprudelnde Quelle ist ein Punkt auf der Fußsohle, etwa in der Mitte zwischen den Ballen von kleiner und großer Zehe.: Tai Chi Schritte. Gehen wie auf Eis für schöne und gesunde Beine. - BlogText

Knie-Schäden können entstehen durch Abnutzung wie Gelenk-Verschleiß (Arthrose, griechisch: Arthron = Gelenk) oder durch Gewebe-Entzündung. Entzündungen können durch Bakterien (Staphylokokken, Gonokokken, Streptokokken, Borrelien durch Zeckenstiche), Viren oder Pilze zu einer infektiösen Arthritis führen - oder durch Autoimmunerkrankungen, wie Lupus Erythematodes oder rheumatoide Arthritis.

Überbelastungen und Fehlbelastungen führen im Knie zu: Gewebsschwellung, Muskelsehenverkürzung, Reizung der Muskelsehen, Bänderdehung und Bänderdegeneration.

Knie-Probleme entstehen bei vielen schon in jungen Jahren, wenn beispielsweise intensiver Sport betrieben wird, als für den Körper gut ist. Muskelschmerzen um das Knie können ihre Ursache auch in einer Muskelschwäche haben, hervorgerufen durch einen Mineralienmangel an Kalium, Kalzium, Magnesium oder Zink. Auch eine verheilte Knieverletzung kann durch das Schmerzgedächtnis noch nach Jahren Probleme machen.

Viele Fertigkeiten von Kampfkünstlern bezahlen diese mit Knieschmerzen oder sogar Knieverletzungen: Sprünge, Kicks in die Luft oder einfach nur hartes Training. Dies ist einer der Gründe, warum Kampfsportler wenn sie älter werden (oft schon ab 30) zu den Inneren Kampfkünsten überwechseln, weil hier kaum Knieprobleme auftauchen (wenn man richtig übt), wegen der langsamen Bewegungen und der optimalen Nutzung der Anatomie. Eine ständige Schonhaltung sozusagen. Zu viel Sport wird oft durch Knieschmerzen ausgebremst.

Ein Problem im Kampfsport sind auch die tiefen Stände, die die Belastung auf die Knie erhöhen und zu Kniebeschwerden führen. Kniebandagen helfen zwar dem Knie, verleiten dann aber auch dazu, schädliche Haltungen und Bewegungen weiter zu üben. Ohne eine aktive Gelenkführungstechnik setzen sich Bewegungsfehler fort.

Für das Knie gesunde Sportarten sind: Schwimmen, Radfahren, Golf , Tai Chi Chuan, Qigong, Feldenkrais, Pilates oder Yoga. Auch Aikido gehört dazu, obwohl dort viele Probleme mit den Kniesitztechniken oder beim Kniegehen (Shikko) haben.

Bei Schmerzen im Knie oder Bein sollte man sofort einen Spezialisten konsultieren: Orthopäden, Osteopathen, Rheumatologen, Internisten, Heilpraktiker, Akupunkteure. Möglichst keinen: Voodoo-Priester, Schamane oder Magier.

Die Knorpeldicke kann durch Training verändert werden. Bei den inneren Kampfkünsten, Qigong und Yoga wird das Knie optimal genutzt, so dass sich der Knorpel regenerieren kann, die Gelenkschmiere glitschig bleibt und die Bänder dehnbar. Gelenkschmerzen treten nicht auf oder verschwinden.

Knochen werden bei regelmäßiger Belastung stärker. Man kann sich in jungen Jahren nicht Knorpelmasse auf Vorrat antrainieren.

Eine für die Knie besonders schonende Haltung ist der Lotussitz, ähnlich dem Hocken, nur dass die Knie im Lotussitz das Körpergewicht nicht tragen müssen.

Zur Knie-Diagnose gehören: Röntgenaufnahmen, Blutuntersuchungen, Arthroskopie, Kernspintompgraphie, Ultraschalluntersuchung, Videoanalyse der Bewegungsabfolgen.

Muslime haben laut medizinischen Untersuchungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten weniger verschlissene Knie als Nichtmuslime. Als Grund dafür wird vermutet, dass die täglichen Gebete mit angewinkelten Knien die Kniegelenke so häufig beugen, dass sie beweglich bleiben.

Zu den Sportarten, die das Knie besonders schonen, gehören: Tai Chi Chuan, Qigong, Tanzen, Wandern - und Schwimmen und Radfahren, weil der Körper bei diesen nicht sein eigenes Gewicht tragen muss.

Sport-Verletzungen am Knie

Sportverletzungen am Knie haben als Ursache falsche Technik und Unachtsamkeit. Das Knie ist verletzungsanfällig, wie sonst kaum ein anderer Körperteil. Überanstrengungen oder Fehlhaltungen können dem Knie schnell schaden.

Ein fröhliches Knie ist ein freies Knie.   Schottisches  Sprichwort

Das Knie bei Wikipedia - dem freien Lexikon; Aufbau, Funktion, Behandlung, Wortherkunft, Synonyme

* Knie Übungen – Gesunde Knie mit Tai Chi. Tai Chi kann auch eine Art Physiotherapie oder Orthopädie für die Kniegelenke sein. Tai Chi kann aber auch die Ursache für Knieschmerzen sein. Fehlbelastungen und zu ehrgeiziges Training können ein gutes Knietraining ins Gegenteil verkehren.: Knie Übungen - Gesunde Knie mit Tai Chi

Knie Übungen – Buch: Im Buch "Starke Knie: Beschwerden einfach wegtrainieren / Die besten Übungen aus der Sprialdynamik" von Christian Larsen und Bea Miescher werden Übungen speziell für das Kniegelenk demonstriert.: Starke Knie. Beschwerden einfach wegtrainieren. Buch. – ansehen bei Amazon

Ursachen von Knieschmerzen - Buch: Sport trainiert den Körper. Falsche Bewegungsabläufe aber können mehr Schaden bringen als Nutzen. Mit vielen Übungen, um schädigende Belastungen beim Sport zu vermeiden. Auch mit Übungen gegen die Ursachen von Knieschmerzen.: Werde ein geschmeidiger Leopard: Die sportliche Leistung verbessern, Verletzungen vermeiden und Schmerzen lindern. Buch. – ansehen bei Amazon

 

 

Autor: Heiko Zaenker

 

 

 

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