www.innere-kraft-64.de
 Internetseite für Tai Chi, Qigong und innere Kampfkünste

Startseite > Qigong >> Knie in TCM, Tai Chi, Qigong und Yoga

 

Knie in TCM, Tai Chi, Qigong und Yoga

 

Je älter man wird, umso mehr Probleme bekommt man mit den Gelenken. Denn Sehnen, Bänder und vor allem der Knorpel verschleißen immer mehr. Das Gelenk, das am meisten Probleme macht, ist das Kniegelenk. Weil es den meisten Belastungen ausgesetzt ist und das ganze Gewicht des Körpers auffangen muss. Das Knie ist das komplizierteste und größte Gelenk des Körpers. Bestimmte Berufe fördern zudem Kniebeschwerden (Fliesenleger).

 

Das Knie heißt auch Dreh-Scharnier-Gelenk. Es kombiniert Festigkeit und Starre mit Weichheit und Beweglichkeit. Eine falsche Bewegungen kann dieses fein ausgeglichene System schädigen.

 

Das Knie besteht aus der Kniescheibe (Patella) und der Sehne (Lig. Patellae). Der Muskel des Oberschenkels ist verbunden mit dem oberen Kopf des Knochen des Schienbeins (Tibia). Die zwei Menisken (Meniscus) sind Scheiben aus Faserknorpel in Form eines Halbmondes mit der Funktion von Polsterkissen bzw. Air-Bags, welche die Gelenkflächen vor gegenseitigem Verschleiß schützen. Zwei Kreuzbänder (Lig. Cruciata) im Kniegelenk verbinden die beiden Köpfe. Eine intakte Schicht des Knorpels erlaubt eine reibungsarme und schmerzfreie Bewegung der Kniegelenke.

 

Das Knie als Schwachpunkt im Körper. Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Ein solches schwaches Glied ist im Körper das Kniegelenk. Das Knie ist das am meisten belastete Gelenk des Körpers. Der Mensch ist für den aufrechten Gang nicht konstruiert. Beim Sport kann über eine Tonne Belastung auf das Kniegelenk einwirken. Belastet ist das Knie neben dem Stehen oder Laufen auch durch Drehungen, Verdrehungen oder Beugungen.

 

Oft ist auch eine unbewusste Fehlbelastung die Ursache für Schmerzen im Gelenk und in der Muskulatur. Dazu gehören O-Beine und X-Beine. Einerseits Spreizfüße, andererseits Senkfüße und drittens Plattfüße. Zudem auch noch Übergewicht. Solche Fehlbelastungen beeinträchtigen auch das Hüftgelenk, was wiederum zu Verkrampfungen im Becken und in der Wirbelsäule führen kann. Die gesamte Mechanik und Motorik des Körpers verändert sich dabei.

 

Wenn beim Tai Chi Knieprobleme auftreten, dann liegt dies meistens daran, dass das Knie in der falschen Position beim Bewegen ist. Dies kann man im Tai Chi dadurch abstellen, dass sich das Knie immer über der "Sprudelnden Quelle befindet". Die Sprudelnde Quelle ist ein Punkt auf der Fußsohle, etwa in der Mitte zwischen den Ballen von kleiner und großer Zehe.

 

Schäden im Knie können entstehen durch Abnutzung wie Verschleiß in den Gelenken (Arthrose, griechisch: Arthron = Gelenk) oder durch Entzündungen im Gewebe. Entzündungen können durch Bakterien (Staphylokokken, Gonokokken, Streptokokken, Borrelien durch Zeckenstiche), Viren oder Pilze zu einer infektiösen Arthritis führen. Oder auch durch Autoimmunerkrankungen, wie Lupus Erythematodes oder rheumatoide Arthritis.

 

Überbelastungen und Fehlbelastungen führen im Knie zu: Schwellung des Gewebes, Verkürzung der Muskeln, Reizung der Sehen. Zudem zu einer Dehnung der Bänder und dann sogar zu deren Degeneration.

 

Knie-Probleme entstehen bei vielen schon in jungen Jahren, wenn beispielsweise intensiver Sport betrieben wird, als für den Körper gut ist. Muskelschmerzen um das Knie können ihre Ursache auch in einer Schwäche des Muskeln haben. Die kann hervorgerufen sein durch einen Mangel an Mineralien. Beispielsweise an Kalium, Kalzium, Magnesium oder Zink. Auch eine verheilte Knieverletzung kann durch das Schmerzgedächtnis noch nach Jahren Probleme machen.

 

Knie Probleme und Lösungen

 

Viele Fertigkeiten von Kampfkünstlern bezahlen diese mit Schmerzen oder sogar Verletzungen im Knie. Durch Sprünge, Kicks in die Luft oder einfach nur hartes Training. Dies ist einer der Gründe, warum Kampfsportler, wenn sie älter sind (oft schon ab 30), zu den Inneren Kampfkünsten wechseln. Weil hier kaum Probleme mit dem Knie auftauchen (wenn man richtig übt). Einerseits wegen der langsamen Bewegungen und andererseits wegender optimalen Nutzung der Anatomie. Eine ständige Schonhaltung sozusagen. Zu viel Sport bremsen oft Knieschmerzen aus.

 

Ein Problem im Kampfsport sind auch die tiefen Stände, welche dann die Belastung auf die Knie erhöhen und zu Beschwerden führen. Bandagen helfen zwar, verleiten dann aber auch dazu, schädliche Haltungen und Bewegungen weiter zu üben. Ohne eine aktive Technik zur Gelenkführung setzen sich die Fehler in der Bewegung fort.

 

Für das Knie gesunde Sportarten sind: Schwimmen. Radfahren. Golf. Tai Chi Chuan. Qigong. Feldenkrais. Pilates. Yoga. Tanzen. Wandern. Auch Aikido gehört dazu, obwohl dort viele Probleme mit den Techniken im Kniesitzen oder beim Kniegehen (Shikko) haben. Bei vielen dieser Sportarten muß der Körper nicht sein eigenes Gewicht tragen.

 

Bei Schmerzen im Knie oder Bein sollte man sofort einen Spezialisten konsultieren: Orthopäden. Osteopathen. Rheumatologen. Internisten. Heilpraktiker. Akupunkteure. Möglichst keinen: Priester im Voodoo, Schamanen oder Magier.

 

Die Dicke des Knorpels kann man durch Training verändern. Inneren Kampfkünste, Qigong und Yoga nutzen das Knie optimal, so dass sich der Knorpel regenerieren kann. Die Gelenkschmiere bleibt glitschig und die Bänder zudem dehnbar. Schmerzen in den Gelenken treten nicht auf oder verschwinden.

 

Regelmäßige Belastung macht Knochen stärker. Man kann sich aber in jungen Jahren nicht Knorpelmasse auf Vorrat antrainieren.

 

Eine für die Knie besonders schonende Haltung ist der Lotussitz, ähnlich dem Hocken. Nur dass die Knie im Lotussitz das Gewicht des Körpers nicht tragen müssen. Ein falscher Sitz kann aber alles zunichte machen.

 

Zur Diagnose der Knie gehören: Röntgen. Blut. Arthroskopie. Kernspintompgraphie. Ultraschall. Videoanalyse der Abfolgen der Bewegung.

 

Muslime haben laut medizinischen Untersuchungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten weniger verschlissene Knie als Nichtmuslime. Als Grund dafür vermutet man, dass die täglichen Gebete mit angewinkelten Knien die Kniegelenke so häufig beugen, dass sie beweglich bleiben.

 

Sportverletzungen am Knie haben als Ursache falsche Technik und Unachtsamkeit. Das Knie ist Anfällig für Verletzungen, wie sonst kaum ein anderer Teil des Körpers. Überanstrengungen oder Fehlhaltungen können dem Knie schnell schaden.

 

Ein fröhliches Knie ist ein freies Knie.   Schottisches  Sprichwort

 

Knie Übungen Links

 

6 Qigong Übungen – Video: Dieses Video auf Youtube (Dauer 09:53 min), bereitgestellt von Qigong Bremen, zeigt im Folgenden Übungen für das Knie. Die Übungen führt man an oder auf einem Stuhl aus. Beispielsweise das Hochziehen des Knies bei bewegungslosem Bein.: www.youtube.com/watch?v=xHT4w_LjmNA

 

Knieschmerzen vermeiden – Video: Der Film (Dauer 06:28 Minuten) zeigt im Folgenden die Knieprobleme, die bei Überlastung im Kampfsport entstehen können. Wie man sie durch die richtige Haltung vermeiden kann. Zwei Folgevideos widmen sich einerseits dem Meniskus und andererseits dem richtigen Verhältnis von Knie und Fuß.: www.youtube.com/watch?v=Bz4OdIxIkWA

 

Tai Chi Vorteile für das Knie – auf 64-schattenboxer.de: Tai Chi kann auch eine Art Physiotherapie oder Orthopädie für das Gelenk im Knie sein. Drei Vorteile haben die Bewegungen. Erstens verbessert sich die Haltung. Zweitens trainieren sie die Muskeln. Drittens entkrampfen sie durch eine tiefe Entspannung.: Durch 3 Entlastungen helfen Tai Chi Bewegungen dem Knie

 

Knie Übungen Bücher

 

Knie Übungen ganzheitlich – Buch: Wer sein Knie gut tranieren will, der muss vielseitig üben. Muskelschleifen ziehen sich durch den Körper. Ausgesuchte Übungen helfen zur Vorbeugung oder bei Beschwerden.: Das neue K n i e training: Schmerzfreie K n i e gelenke, Beweglichkeit, Stabilität. Buch. – ansehen bei Amazon

 

Knie Übungen pragmatisch – Buch: Sich kniefreundlich bewegen. Programme für 10 bis 15 min Knietraining. Wie Arthrose vorbeugen.: Das tut den K n i e n gut. Buch. – ansehen bei Amazon

 

 

Das könnte Sie zudem noch genauso interessieren:

 

Qigong - Stile, Übungen, Geschichte

 

Acht Brokate Qigong - Übungen, Lernen, Hintergründe

 

Fünf Elemente Qigong - Herkunft, Grundlagen, Links

 

 

Impressum

 

Datenschutzerklärung